Tuesday, 13. january 2009 2 13 /01 /Jan. /2009 09:20
Über die Eigenarten beim Kopieren von Dateien wenn es den Zielordner schon gibt haben wir schon geschrieben. Ganz in diesem Zusammenhang stösst uns immer wieder sehr sauer auf wie man sich unter den meisten Betriebssystemen durch die oftmals verschlungenen Dateipfade bewegen muss um die einfachsten Operationen wie Datei Öffnen oder z.B. Verschieben zu bewerkstelligen. Solange man nur einenn Computer mit einer Festplatte besitzt hält sich alles einigermassen in Grenzen. Aber sobald man seinen Computer vernetzt, externe Laufwerke oder noch einen zweiten Computer im Büro benutzt wird die Auswahl des Speicherortes zur zeitraubenden Tortour. 
Hier möchten wir alle Punkte die uns nerven aufzählen:

1. Das Betriebssystem merkt sich nicht wo Dateien liegen, die man schon einmal geöffnet hatte. Einzelne Anwendungen können das aber im Betriebssystem fehlt diese Funktion in den Auswahldialogen.

2. Die Einschränkungen bei Datei- und Pfadnamen sind nicht bei allen Programmen einheitlich. Einige Programme vertragen keine Umlaute oder sonstige Spezialzeichen oder keine Pfadnamen, die insgesamt mehr als 255 Zeichen lang sind. Das ist inkonsistent und lächerlich. 

3. Google Chrome merkt sich welche Seiten ich besucht habe und bietet alle bereits einmal erfolgreich geladenen Seiten zuerst an sobald man beginnt die URL einzugeben. Ausserdem merkt es sich neun der am meisten benötigten Seiten. Diese Funktionalität sollten Betriebssysteme in ihren Dateidialogen auch bieten. 

4. Früher gab es einmal den Norton Commander der immer zwei Fenster angeboten hat. Mit den meisten Datei Managern oder File Explorern ist dies gar nicht oder nur umständlich möglich. Diese Funktionen sollten endlich wieder von den "modernen" Betriebssystemen angeboten werden. 
von Isaac
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Thursday, 8. january 2009 4 08 /01 /Jan. /2009 14:50
Moderne Computerhardware ist immer einige Schritte bezüglich Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten der für sie geschriebenen Software voraus. Die Softwarehersteller und allen voran die Betriebssystem-Produzenten müssen die Spezifikationen der verwendeten Hardware genauestens kennen damit die zu erstellende Software auch sauber funktioniert und die Leistungsfähigkeit der Hardware bestmöglich ausnutzt. Leider gibt es da im Informationsfluss ein Gefälle und so sind alle Betriebssysteme bzw. Software im allgemeinen nie optimal auf die Hardware abgestimmt bzw. nutzen nie alle vorhandenen Möglichkeiten. Wegen der ständig zunehmenden Komplexität der Systeme wird die Diskrepanz zwischen Hard- und Software auch immer grösser, da die Softwarehersteller schlicht zu langsam arbeiten, bzw. zu schlechte Resultate erziehlen.
Oftmals ist es so, dass ausgelieferte Softwarepakete erst durch Fehlerbereinigung mittels Patches dazu gebracht werden, dass sie wenigstens die versprochenen  Aufgaben korrket ausführen. 
Die Softwarehersteller hinken somit immer dem Ziel die perfekte Software zu schaffen hinterher.
Ein Resultat davon ist, dass sie gar keine Zeit haben wirkliche Verbesserungen zu realisieren. Der Grundtenor ist meist: "never touch a running system". Wenn einmal erfolgreich ein Fehler gefunden und bereinigt worden ist wird das Produkt möglichst nicht mehr in Frage gestellt. Man ist sozusagen total betriebsblind.
Wenn wir wirklich ehrlich sind so müssen wir zugeben, dass z.B. bei nahezu allen Betriebssystemen die Funktionen zum Suchen, Anzeigen und Manipulieren von Dateien sehr schlecht realisiert worden sind. Da werden immer wieder neue Funktionen dazugepackt aber wirklich gut durchdachte und intuitiv bedienbare Lösungen gibt es schlichtweg nicht, bzw. nur von Drittanbieter über die Installation von Free- oder Shareware oder teuren Speziallösungen die viel mehr bieten als Otto-Normalverbraucher jemals gebrauchen kann.
Wann wird endlich mal jemand von ganz vorn beginnen und die wichtigsten Tätigkeiten im Prozess der Behandlung von Datein genau analysieren und wirklich neue, innovative Lösungen vorstellen?
Wir ärgern uns z.B. immer wieder neu über den extrem schlecht programmierten Datei Manager oder Explorer in Windows Betriebssystemen. Bei dieser Software, die ein extrem wichtiger und sehr oft benötigter Bestandteil des Betriebssystemes ist hat man leider unserer Meinung nach extrem schlecht gearbeitet. Die Funktionalität des Explorers ist im Grunde genommen noch genauso mager wie zu den Anfangszeiten von z.B. Windows 3.11.
Wir möchten in diesem Artikel eine Funktion näher beschreiben, die wir am meisten vermissen und von der es schon vor mehr als 15 Jahren eine viel bessere Lösung auf einem anderen Betriebssystem gab:

1. Verbesserte Funktionalität beim Kopieren von Dateien und Ordnern:
Momentan bekommt man vom Windows-Betriebssystem beim Versuch einen Ordner mit mehreren Dateien an einen Ort zu kopieren an dem sie schon vorhanden sind eine ziemlich undurchsichtige Aufforderung zur Bestätigung des Ersetzens der Dateien mit vier Knöpfen. Die dazugehörende Frage lautet:

"Dieser Ordner enthält einen Ordner "Quellordnername".

Dateien im vorhandenen Ordner werden ggf. durch gleichnamige
Dateien des verschobenen bzw. kopierten Ordners ersetzt. Soll
der Ordner trotzdem verschoben bzw. kopiert werden?"

Die vier Antwortmöglichkeiten lauten:
1. JA
2. JA, alle
3. Nein
4. Abbrechen

Wir fragen uns da sofort ob wir jetzt lieber Nein oder Abbrechen wählen und was denn dabei passiert, bzw. worin der Unterschied liegt. Ein schneller Test zeigt dass es keinen gibt und wir also all die vielen Jahre mindestes eine vollkommen nutzlose Taste vorgesetzt bekommen haben.
Was genau bei "JA" und "JA, alle" passiert ist ebenfalls, nunja, recht erstaunlich und unserer Meinung nach nicht das was man mit normaler Logik erwarten würde. Wenn man im Quell-Ordner Dateien löscht werden sie nach der Auswahl von "JA" oder "JA, alle" im Ziel-Ordner ebenfalls fehlen. Oder anders ausgedrückt: Windows löscht die im Quell-Ordner fehlenden Dokumente. Wir vermuten, dass deshalb die 1. und
die 2. Antwortmöglichkeit auf jeden Fall problematisch sind und zu Datenverlusten führen können. 

Man braucht aber eigentlich eine Funktion, die den gleichen Vorgang simuliert der abläuft wenn man einen Stapel Blätter mit neueren Versionen von Texten mit einem bereits vorhandenem Stapel zusammenführen muss. Dabei würde jedes Blatt einer Datei entsprechen und und das gesamte Dossier dem Dateiordner auf dem PC. Der Vorgang "ziehe einen Ordner auf einen anderen mit dem selben Namen" löst eigentlich eine ziemlich komplexe Aufgabe für den Büro-Lehrling aus:
Nimm jedes einzelne Blatt (=Datei) und vergleiche, welche Version die neuere ist und ersetze die alte Version damit und höre auf, wenn alle Blätter einsortiert sind. Die alten Blätter kommen ins Altpapier (=Recycler).

Windows realisiert nicht einmal ansatzweise diesen Prozess. 

Im Jahre 1995 hatten wir ausschliesslich Apple Computer von unserer Firma zur Benutzung bekommen. Dort war der oben geschilderte Kopierprozess eines Dateiordners durch ein kleines Shareware-Programm bereits im Kopierdialog des Betriebssystems MacOS9 integriert. Es gab da folgende Antwortmöglichkeiten im Ersetzen-Dialogfenster:

1. "Smart Copy" (vormarkierter Knopf, default)
2. Copy
3. Synchronize
4. Cancel

Die vormarkierte und zu bevorzugende Auswahlmöglichkeit startet unter MacOS einen Prozess, bei dem zuerst festgestellt wird welche Dateien im Quellordner neuer sind bzw. im Zielordner fehlen. Danach werden genau diese neueren und neu hinzugekommenen Dateien in den Zielordner kopiert oder verschoben. Dateien, die im Quellordner gelöscht wurden werden nicht automatisch im Zielordner gelöscht. Darum muss man sich selbst kümmern. Der Knopf "Synchronize" führt dann den gleichen Vorgang nochmal in der umgekehrten Richtung aus und sorgt so dafür, dass im Quell- und Zielordner die gleichen, jeweils aktuellsten Versionen vorhanden sind. 
Mit diesem extrem einfach zu bedienenden Tool, welches in den Standard-Kopierdialog nahtlos eingebettet ist kann man auf einfachste Weise Backups von vielen tausend Dateien in Sekundenschnelle zuverlässig erzeugen, da nur das kopiert wird was neu ist. Die Auswahl Copy erzeugt dann eine identische Kopie, d.h. der Ziel und Quelle sind gleich. Ganz nebenbei sei noch erwähnt, dass es nur einen einzigen Knopf zum Abbrechen gibt.  

Die Bordmittel von Windows für den Arbeitsschritt "Dateien kopieren" werden wir in weiteren Artikeln genauer untersuchen. Da ist genug Material für den Nachweis: "Wie man es nicht lösen sollte!"
von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - Computer
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Wednesday, 29. october 2008 3 29 /10 /Okt. /2008 09:03
Viele von uns haben zum Staubsauger eine Art Hassliebe aufgebaut. Er ist enorm praktisch, da der Dreck einfach irgendwohin verschwindet. Aber in Wirklichkeit nervt uns enorm, dass wir die ganze Zeit das schwere Gerät irgendwohin zerren oder schleppen müssen, es uns immer im Weg rumsteht und meistens einen ziemlichen Lärmpegel verursacht. Ausserdem lästig ist, dass wir uns am Ende auch noch mit eingesaugten Dreck beschäftigen müssen.

Aber für jeden einzelnen Nachteil gibts ja auf dieser Welt schon Lösungen. 

Dreck entleeren adé: Ein Zentralstaubsauger hat im Keller eine grosse Saugmaschine und dort auch den Sammelbehälter für den Dreck. Diesen Behälter muss man aber dann auch irgendwann mal leeren, wobei man von Modell zu Modell entscheiden muss wie geschickt diese Entleerungsmöglichkeit gelöst ist. Das es evtl. noch besser geht zeigen wir am Ende.

Staubbeutel oder irgendeine andere Lösung? Ein Staubbeutel im Staubsauger ist ja an und für sich eine gute Lösung, da der Dreck dann eigentlich immer gut beisammen ist. Die Staubsauger ohne Beutel finden wir persönlich interessant aber die Entleerung z.B. des Behälters vom Dyson ist halt schon mit einer ziemlichen Sauerei verbunden. Ebenso ist die Lage bei den grossen Nass- oder Bodenstaubsaugern. Der Dreck sammelt sich in einem grossen Behälter und beim Ausleeren staubt es natürlich super in der Gegend herum.
Aber da gibt es ja dann auch noch die wassergefüllten Auffangbehälter. Bei diesen Staubsaugern wird die eingesaugte Luft-Dreck-Mischung mit zerstäubtem Wasser vermischt und der Dreck letztendlich im Wasser gebunden. Im Auffangbehälter findet man schlussendlich eine eklige Dreckbrühe, die man aber einfach in die Toilette kippen kann. Danach muss man den Behälter und je nach Typ auch noch einige kleiner Filterelemente säubern, neues Wasser einfüllen um die Arbeit fortsetzen zu können. Nachteil: Eine Toilette bzw. ähnlich geeigneter Abfluss sowie ein Waschbecken sollten in der Nähe verfügbar sein. 
Die wassergefüllten Auffangbehälter machen den Spezialfilter am Ausgang des Staubsaugers überflüssig, da Pollen oder ähnlicher, feiner Staub im Wasser gebunden werden. Ausserdem wird die Saugleistung nicht verringert.

Heissdampfreinigung: Diese moderne Möglichkeit der Reinigung erlaubt auf chemische Reinigungsmittel fast komplett zu verzichten. Aber Achtung der heisse Dampf ist kein Allzweckreiniger! Aber so ca. 90% der Fälle im Haushalt kann er abdecken. Es ist unter Umständen auch durchaus zweckmässig zuerst einen Spezialreiniger zu verwenden und erst danach mit dem Heissdampf die Oberflächen vom Reiniger zu befreien. 
Die normalen Heissdampfreiniger haben jedoch einen gravierenden Nachteil: Meistens muss man einen Lappen um die Heissdampfdüse rumwickeln und diesen wechseln, wenn er zu schmutzig ist. Gegen diesen Nachteil gibt es aber auch schon Lösungen:

Nassstaubsauger mit Heissdampfreiniger sind unserer Ansicht nach das Nonplusultra der modernen Haushaltsreinigung. Mit Hilfe der verschiedenen Aufsätze  kann man diese Reinigungskombination für Fussböden, geflieste Wände, Glasscheiben, Spiegel und auch andere Oberflächen wie z.B. Küchenmöbel einsetzen. Die Aufsätze besitzen meist mehrere Dampfdüsen, die den Dampf möglichst gleichmässig auf die zu reinigende Oberfläche verteilen und grad daneben wird der Dampf wieder eingesaugt. Das heisst, dass der Dreck vom Untergrund abgelöst und danach sofort eingesaugt wird. Man hat keine Lappen zu wechseln und die Oberfläche wird mit destilliertem Wasser gereinigt, welches ohne Kalkränder zu bilden verdunstet. 

Der ultimative Staubsauger der Zukunft ist unserer Meinung nach ein Zentralstaubsauger mit Heissdampfreiniger und Nassstaubsauger. Der Hausputz besteht dann "nur" noch aus dem Transport eines relativ langen Schlauches an den man die jeweiligen Reinigungsdüsen anschliessen muss. Für diesen Schlauch muss man im gesamten Haus Anschlussmöglichkeiten schaffen so dass mit der vorhandenen Länge alle zu reinigenden Ecken bequem erreicht werden können. Das Aggregat im Keller besorgt den Rest: Sobald man einen Staubsaugerschlauch eingesteckt hat kann man die Nassstaubsaugerfunktion einsetzen und z.B. das grad eben umgeschüttete Glas Rotwein mitsamt Glassplittern einsaugen. Einige Minuten später steht dann auch der Heissdampf zur Verfügung und man kann dann sofort versuchen die Rotweinflecken aus dem Teppich herauszuwaschen - Viel Glück! 
Der eingesaugte Dreck landet im Keller in einem grossen Auffanggefäss und setzt sich ab und das überschüssige Schmutzwasser gelangt in die Kanalisation. Den Dreck muss man dann irgendwann einmal entsorgen und würde auf diese Weise zwei wichtige Dinge erreichen: Einseits entlastet man die Kanalisation von festen Bestandteilen und andererseits hat man die Chance den grad eben aus Versehen eingesaugten Diamant-Ohrstecker doch noch wiederzufinden.
von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - Haushalt
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Wednesday, 23. july 2008 3 23 /07 /Juli /2008 08:09
Eine Zwischenablage im weiteren Sinne des Wortes ist ein Ort an dem man Dinge lagert, für die man momentan noch keinen richtigen Ablageort gefunden hat. Im täglichen Leben liegt ein Plastiksack mit Abfällen die keinen Platz im Müllsack mehr gehabt haben in der ZWISCHENABLAGE solange bis die Müllabfuhr da war und das Endlager wieder aufnahmefähig ist.
Im weitesten Sinne funktioniert die Zwischenablage (clipboard) im Computer ganz genauso wobei sie einen meines Erachtens ganz gewichtigen Nachteil besitzt: Sie kann nur ein Objekt aufnehmen und man sieht dieses nicht mehr sobald es sich in dieser praktischen Parkposition befindet. Das ist ganz schlecht. Wir wollen nicht nur eins sondern viele verschiedene Objekte zwischenstationieren und diese möglichst immer sehen und jederzeit wieder entnehmen und einfügen können. 
Vor mehr als 15 Jahren, genauer gesagt im Jahre 1994 hat Apple mit dem Newton Message Pad den Vorgänger des populären Palm-PDA (personal digital assistant) herausgebracht und schon damals die Möglichkeit geschaffen bis zu 10 Objekte in der Zwischenablage abzulegen. Von jedem Objekt hat man dabei auch einen Teil des Inhaltes gesehen (bei Texten die ersten paar Buchstaben), bei elektronischer Tine eine verkleinerte Ansicht und bei Bildern den Text "image". Die abgelegten Objekte klebten am Bildschirmrand und man konnte sie nach belieben an andere Stellen verschieben wenn sie einen wichtigen Teil des Bildschirms überdeckt hätten. Ein absolut einfaches System welches sehr viel mehr konnte als diese rudimentäre Lösung, mit der wir uns auf heutigen Computer-Betriebssystemen der modernsten Generationen schon seit Jahren begnügen müssen.
Zum Beispiel war es schon damals möglich die Objekte vor dem Einfügen mittels Doppelklick zu kopieren, so dass danach noch eine Kopie in der Ablage vorhanden war. Extrem praktisch und intuitiv zu bedienen.  Wir vermissen es schmerzlich und haben die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass die Hersteller von Betriebssystemen endlich einmal auch bei den Möglichkeiten ihrer Software etwas mehr Kreativität statt Farben zeigen.
von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - Computer
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Tuesday, 22. july 2008 2 22 /07 /Juli /2008 11:55
Als "nutzlosen seriellen Bus" hat vor einigen Jahren einmal ein Kommentator in einer Computerzeitung den damals ganz neuen USB-Bus bezeichnet. Damals empfanden wir die Kritik als etwas übertrieben,  aber wir vermissen heute doch einige Funktionen, die man locker mit hätte implementieren können:

Eine Frage , die wir uns schon recht oft gestellt haben ist wieso bei sehr vielen Geräten mit USB-Anschluss unbedingt immer eine oder sogar mehrere CD's oder sogar DVD's mit dabei liegen müssen. Wenn wir uns dann diese Scheiben mal genauer ansehen stellen wir mitunter fest, dass die eigentlich wichtigen Informationen, nämlich der Treiber des USB-Gerätes, nur wenige Kilobytes Platz benötigen und oftmals ganz locker sogar auf einer guten alten Floppy Disk Platz gehabt hätten und wir auf die 63. Kopie des AdobeAcrobat 4.0 Installers sehr gut hätten verzichten können.

Wieso hat noch keiner der Hersteller von Geräten mit USB-Anschluss daran gedacht einen kleinen USB-Hub ohne externe Buchsen einzubauen und dort einige MB oder meinetwegen auch GB Flash-Speicher für Treibersoftware, Handbücher und dergleichen unterzubringen? Das wäre doch mal eine gute Tat!
von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - Computer
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Monday, 21. july 2008 1 21 /07 /Juli /2008 12:58
Wir haben im Titel extra den Zahn ausgeklammert, da wir in einem mutigen Selbstexperiment festgestellt haben, dass unsere Ultraschallzahnbürste auch wunderbar für die Entfernung von Kalk oder sonstigem Badezimmerschmutz verwendet werden könnte. Natürlich ist eine Zahnbürste viel zu klein, denn wir wollen ja eigentlich mit neuen Ideen richtig frischen Wind in den Hausputz bringen.

Wieso schafft es unser Optiker unsere Brille innerhalb von nullkommanix in einen quasi-keimfreien Zustand zu bringen? Im Ultraschallbad wird eine Schallwelle im Reinigungsbad erzeugt, die an Oberflächen kurzzeitig kleine Bläschen erzeugt. In diesen herrscht Vakuum, welches dafür sorgt, dass die Bläschen schnell wieder in sich zusammenfallen. Dabei entstehen Druckwellen in der umgebenden, nichtkomprimierbaren Reinigungsflüssigkeit, die für die eigentliche Reinigungswirkung sorgen. Sie spülen sozusagen sehr lokal den Schmutz von den Oberflächen weg.

Bei der Ultraschall-Zahnbürste werden die Borsten während der normalen Schwingung ganz kurz mit viel höherer Geschwindigkeit ausgelenkt, so dass an den Enden die Geschwindigkeit kurz bis in den Ultraschallbereich reicht und so "den Bakterien im Mund die Beinchen weggerissen werden".
*) Zitat: Meine Dentalhygienikerin :-)

Man muss jetzt also nur noch den Ultraschallgenerator in eine Handbürste einbauen und kann dann mit hoffenlich viel grösserer Fläche z.B. den Kalk von den Armaturen wegputzen und das ganz ohne Chemie. Steigerungen sind immer möglich: Als nächste Steigerung schlagen wir die Aufrüstung der Bodendüsen von Hochdruckreiniger und Nassstaubsauger damit vor.
von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - Haushalt
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Friday, 18. july 2008 5 18 /07 /Juli /2008 12:59
Habt Ihr auch schon bemerkt, dass man beim Einkaufen im Supermarkt die Waren mindestens fünfmal anfassen muss? Wer hat sich da nicht schon gefragt was er da tut und wie man dies verbessern könnte?
Wir haben da ganz konkrete Vorstellungen und es gibt auch schon konkrete Realisierungen, die zeigen dass es auch anders geht.

Unser bevorzugter Supermarkt hat seit Anfang 2008 das System Passabene (http://mitra.ch/usability/passabene-einkaufen-mit-einem-lesegeraet) eingeführt. Das war ja schonmal etwas und man kann damit den Schritt 2 und 3 auslassen - falls man nicht gerade vom Stichproben-Generator ausgewählt wurde und alle Waren zur Kontrolle aufs Band legen muss :-(
Um nun noch den Schritt 4 einzusparen müsste man einen Einkaufswagen bauen, der wie die Tragen für die modernen Krankenwagen einfach seine Räder einklappen kann. Sowas liesse sich ganz sicher recht einfach realisieren. Wir könnten bei uns damit sogar aus der Garage mit dem Lift direkt vor die Haustüre fahren und somit müsste man die Waren wirklich nur zweimal anfassen (Schritt 1 und 5). Momentan benutzen wir beim Passabene immer die Plastik-Faltkisten und es ist wirklich viel schneller und bequemer als auf der Skizze.

von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - Haushalt
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Monday, 14. july 2008 1 14 /07 /Juli /2008 12:25
Liebe Leute,
Immer wenn wir in irgendwelchen Fahrstühlen fahren stellen wir uns die immer wieder gleiche Frage:

"Wieso ist es nicht möglich die aus Versehen falsch gewählte Etage wieder abzuwählen?"


Da verfügen diese modernen Fahrstühle über beleuchtete Knöpfe und hochkomplizierte Anzeigen und Wechselsprechanlagen für den Fall dass man steckenbleibt aber die primitive Grundfunktion "Toggle Button", d.h. Abwählen einer falschen Etage bzw. hinzufügen einer anderen, die fehlt.

Liebe Fahrstuhl-Hersteller (Otis, Schindler, Thyssen-Krupp, Kone, Haushahn, Hund & Partner, Hütter usw.), bitte wertet Eure Produkte auf und schenkt uns diesen kleinen Luxus mit ein paar zusätzlichen Zeilen im Programmcode der Steuerung! Schindler hat es vor ca. 30 Jahren mit einer mechanischen Steuerung die man umprogrammieren kann vorgemacht!

von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - Haustechnik
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Friday, 11. july 2008 5 11 /07 /Juli /2008 00:12
Ideen halten sich nicht.
Es muss etwas mit ihnen getan werden.

Alfred North Whitehead
englischer Philosoph und Mathematiker
(1861 - 1947)


Sie entstehen in unserer Gedankenwelt und sind damit immateriell, d.h. physikalisch gesehen nicht vorhanden. Erst wenn wir Ideen niederschreiben werden sie zu materiellen Dingen. Man kann sie mit geeignetem Rüstzeug lesen und damit auch anderen Menschen weitergeben.
Unsere Ideen können Reaktionen auslösen aber auf jeden Fall müssen wir sie vorher von ihrem immateriellen Dasein erlösen und materialisieren um sie am Ende mit anderen zu teilen.
Zuerst wollten wir gern Kurzgeschichten um unsere Ideen herumbauen aber aus Mangel aus Zeit werden wir sie nun hier in einem Blog im Internet einfach nur ganz schnöde materialisieren. Schön wäre natürlich, wenn intelligente Menschen diese Zeilen lesen, sich darüber freuen und evtl. sogar einige Sachen realisieren würden.
Auch wenn in Kommentaren die Ideen in Frage gestellt bzw. weiterentwickelt würden, wären wir sehr froh.
von Isaac - veröffentlicht in: Ideen - philosopisches
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